Mein Name ist Christiane Möller. Zusammen mit meinem Mann und den Hunden leben wir in Jelmstorf. Aktuell leben bei uns 4 Hunde: Franzi (Chihuahua, geb. 2013), Tara (Riesenschnauzer, geb. 2018), Diego (Chihuahua, geb. 2021) und Cobra (Riesenschnauzer, geb. 2021).
Hunde begleiten mich mein gesamtes Leben – privat wie auch beruflich. Über viele Jahre hinweg habe ich mit sehr unterschiedlichen Hunden gelebt und gearbeitet und dabei ein breites Spektrum an Erfahrungen gesammelt.
Neben einzelnen Hunden habe ich auch größere Gruppen betreut, darunter zahlreiche Tierschutzhunde. Vom Chihuahua bis zur Deutschen Dogge war vieles dabei. Dazu kamen unter anderem spanische Galgos als Wind- und Jagdhunde, verschiedene Gebrauchshunde sowie Hunde mit besonderen körperlichen oder psychischen Voraussetzungen. Auch versehrte Hunde mit fehlenden Gliedmaßen oder mit tiefgreifenden traumatischen Erfahrungen gehörten dazu. Diese Vielfalt hat meinen Blick für individuelle Bedürfnisse, Belastungsgrenzen und unterschiedliche Ausdrucksformen von Verhalten nachhaltig geprägt.
Beruflicher Hintergrund
Von 2012 bis 2018 war ich als Hundetrainerin mit «Uelzener Hunde» bereits selbstständig tätig.
In dieser Zeit lag mein Schwerpunkt auf schwierigen oder auffälligen Hunden. Häufig bestanden bereits behördliche Auflagen oder es stand ein Wesenstest an. Diese Arbeit erforderte ein besonders strukturiertes, verantwortungsbewusstes Vorgehen sowie eine enge Auseinandersetzung mit rechtlichen, ethischen und verhaltensbezogenen Fragestellungen.
Aus gesundheitlichen Gründen, konkret aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, habe ich meine Hundeschule damals aufgegeben. Diese Entscheidung war notwendig und hat meinen Blick auf nachhaltiges Arbeiten, Belastbarkeit und Verantwortung deutlich geschärft.
Im Anschluss habe ich als Trainerin in einem Schäferhundverein gearbeitet und dort weitere praktische Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Hundetypen und Mensch-Hund-Konstellationen gesammelt. In dieser Zeit habe ich mit meiner Hündin Tara die Begleithundeprüfung sowie die IGBH 1 absolviert.
Mein Hund Cobra – die Inspiration
An meiner Seite ist meine Hündin Cobra, ein Riesenschnauzer aus einer reinen Sportlinie.
Cobra ist entsprechend sehr agil, leistungsbereit und hochmotiviert – und zugleich kein einfacher Hund. Ihre Jugendzeit war geprägt von intensiven Herausforderungen. Neben einer verletzungsbedingten längeren Pause aufgrund einer gebrochenen Pfote waren und sind nach wie vor auch Allergien und eine Histaminintoleranz ein zentrales Thema.
Mit Cobra war ursprünglich geplant, in den IGP-Sport einzusteigen. Durch die Verletzung und die anschließende notwendige Neuorientierung, insbesondere im sozialen Bereich, haben wir diesen Weg jedoch nicht weiterverfolgt. Die gemeinsame Entwicklung hat meine fachliche Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Einflussfaktoren, Entwicklungsunterbrechungen und individuellen Bedürfnissen weiter vertieft.
Haltung und Schwerpunkte
Mir ist eine sachliche, reflektierte und verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit dem Hund besonders wichtig.
Statt vorschneller Bewertungen steht für mich das Verstehen von Zusammenhängen im Vordergrund – sowohl auf Seiten des Hundes als auch auf Seiten des Menschen.
Meine Schwerpunkte liegen in der Einordnung von Verhalten, in der Begleitung von Menschen mit besonderen oder herausfordernden Hunden sowie in der Vermittlung von Wissen, das Orientierung und Klarheit schafft. Dabei ist mir ein realistischer, respektvoller Blick auf Hund und Mensch besonders wichtig.
Ausbildung und Weiterentwicklung
Die Ausbildung bei Ziemer und Falke nutze ich, um mein vorhandenes Wissen weiter zu vertiefen, fachlich zu reflektieren und meine Beratungs- und spätere Trainingskompetenz kontinuierlich auszubauen. Ziel ist es, Verantwortung im Umgang mit Wissen zu übernehmen und fachliche Sicherheit weiterzuentwickeln.








